Liebe an Reflux leidende Leser!

 

Als Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie und Oberarzt an der Universitätsklinik für Chirurgie in Wien behandle ich unter anderem viele Patienten mit Refluxbeschwerden. Ich möchte zunächst kurz einige, Ihnen wahrscheinlich sehr geläufige Worte über das Refluxleiden verlieren und dann auf die möglichen Therapieformen eingehen:

 

Was ist Reflux?

Unter Reflux versteht man das Zurückfließen von Mageninhalt in die Speiseröhre. Dies wird normalerweise durch einen Schließmuskel am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen verhindert. Störungen dieser Barriere  führen zu typischen Symptomen der Refluxkrankheit wie Sodbrennen (ein Schmerz bzw. Druck hinter dem Brustbein), saures Aufstoßen, morgendliche Heiserkeit, chronischer Husten und Bronchitis.

 

Ernährung und Lebensgewohnheiten:

Mehr als 7% der Österreicher leiden unter solchen Beschwerden. Der erste Schritt sollte die Umstellung der Ernährung und der Lebensgewohnheiten sein. Mit Hilfe dieser Maßnahmen schaffen es viele Patienten eine deutliche Verbesserung  und manche sogar Beschwerdefreiheit zu erzielen. Doch oft reichen diese Umstellungen nicht aus, die Reflux Krankheit im Zaum zu halten.

 

Medikamentöse Therapie:

Mittels medikamentöser Therapien kann zwar die Produktion der Magensäure im Magen reduziert werden, den Reflux selbst kann man jedoch nicht damit verhindern. Des weiteren ist auch zu bedenken, dass die lebenslange Einnahme dieser Medikament mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen und Langzeitfolgen einhergeht.

 

Speiseröhrenkrebs:

Kommt es über Jahre hinweg zur Schädigung der Schleimhaut der Speiseröhre, so weiß man, dass dies auch mit einem erhöhten Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken einhergeht.

 

 

Operation:

 

Die operative Sanierung stellt  daher für die meisten Patienten die optimale Therapie dar, mit der bei 90 – 95% eine definitive Heilung erzielt werden kann. In Gesprächen mit meinen bereits operierten Patienten stellt sich oft heraus, dass die meisten es bereuen, sich nicht schon früher operieren haben zu lassen und anstatt dessen einen jahrelangen Leidensweg gehen mussten.

 

Die Operationen erfolgen in der Regel laparoskopisch (minimal invasiv, „Schlüssellochmethode“): In Vollnarkose werden kleine Schnitte im Bereich der Bauchdecke gesetzt, über welche Operationsinstrumente und eine Optik in die Bauchhöhle eingeführt werden. Mittels verschiedener Techniken wird der Übergang von Speiseröhre zu Magen verstärkt und wenn notwendig ein Zwerchfellbruch saniert. Die Operation dauert 1-2 Stunden und nach 2-3 Tagen können die meisten Patienten das Spital verlassen.

 

Die Operation erfolgt in der Regel in einem ausgewählten Privatspital in Wien. Die für die Operation anfallenden Kosten werden von Ihrer Zusatzversicherung übernommen. Sollten Sie keine Kostendeckung durch eine Zusatzversicherung haben, so wird ein Teil der Kosten von Ihrer Sozialversicherung übernommen und eine zusätzliche Aufzahlung wäre für die Behandlung im Privatspital notwendig. Diese ist in der Regel für viele Patienten erschwinglich - gerne kann ich Ihnen bezüglich der zu erwartenden Kosten telefonisch Auskunft geben:

 

Der direkte Draht zu Prof. Sporn: +43 680 330 11 45

 

 

Was muss vor der Operation untersucht und unternommen werden?

 

Das wichtigste für mich als Ihr behandelnder Chirurg ist zunächst das ausführliche Gespräch mit Ihnen. Dieses findet in vertrauensvoller Atmosphäre in einer meiner beiden Privatordinationen statt. Hierbei lerne ich Sie und Ihre Beschwerden kennen und kann mir ein erstes Bild über Ihre Probleme machen. Hilfreich sind eventuell schon vorhandene Befunde. Bitte zögern Sie nicht mich zu kontaktieren, wenn Sie noch keine Untersuchungen gehabt haben. Ich helfe Ihnen gerne weiter, diese in die Wege zu leiten.

 

Untersuchungen:

 

  • Gastroskopie: Eine Magenspiegelung sollte bei allen Refluxpatienten durchgeführt werden. Diese führe ich am liebsten selber bei meinen Patienten durch, bevor ich sie operiere.

 

  • Manometrie: Hierbei wird eine Druckmessung in der Speiseröhre durchgeführt, dh es wird festgestellt, wie die Muskulatur der Speisröhre und des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen funktioniert. Dies erfolgt mit einer dünnen Sonde, die über die Nase in die Speiseröhre eingeführt wird (ca. 20 min Untersuchungszeit).

 

  • pH-Metrie: Es wird bei dieser Untersuchung eine Sonde über Nase in die Speiseröhre eingelegt und diese wird für 24 Stunden belassen. Mittels dieser Sonde wird die Säurebelastung in der Speiseröhre gemessen und mit einem tragbaren Rekorder aufgezeichnet.

 

 

Wenn Sie an Reflux leiden so zögern Sie bitte nicht, mich für ein unverbindliches Gespräch zu kontaktieren!

 

Sie erreichen mich unter info@chirurg-sporn.at oder auch telefonisch unter 0680 330 11 45.

 

Erfahren Sie hier mehr über meinen medizinischen Werdegang.

 

 

 

Ihr Prof. Sporn